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Das Unterkonto: Digitales, porzellanfreies Sparschwein

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Wir stellen dir eine einfache, aber effektive Möglichkeit vor, Geld zu sparen und den Überblick über deine Finanzen zu behalten.

Photo by rawpixel on Unsplash

Bestimmt hattest du in deiner Kindheit auch eins. Vielleicht wurde es mitten in der Nacht von einem älteren Geschwisterkind geklaut. Oder du hast es irgendwann selbst aufgebrochen, um dir mit seinem Inhalt einen lang ersehnten Wunsch zu erfüllen. Die Rede ist vom Sparschwein, dem bunten Porzellantier, das ganz oben auf deinem Bücherregal saß. Ausgestattet mit einem schmalen Schlitz am Rücken, in den du die DM-Münzen (oder schon Euro-Münzen) hast reingleiten lassen und sie zu Lebzeiten des Sparschweins nicht wieder herausbekommen hast.

Hinter den Knopfaugen und der pummeligen Schnauze steckt ein einfaches aber zugleich effektives Konzept: das Sparen auf ein Ziel zu fördern und es schwieriger zu machen, das Geld aus einer reinen Laune heraus auszugeben.
Dieses Konzept des Sparschweins ist schon alt und hat im Laufe der Jahre viele Formen angenommen — so begannen die Menschen z.B. vor Tausenden von Jahren, in Tontöpfen Geld zu sparen.
Im Laufe der Geschichte wurden Sparsamkeit und Selbstbeschränkung als Tugenden angesehen, die zukünftigen Reichtum versprachen. Nehmen wir zum Beispiel George Samuel Clasons Buch “Der reichste Mann in Babylon” — ein Klassiker, der Ratschläge und Tipps zum Thema “personal finance” in Form von Parabeln gibt. Die erste und wichtigste Lektion ist: “Pay yourself first”. Also: Zahl einen Teil deines Einkommens zu Beginn eines Monats an dich selbst aus oder investiere dein Geld in Fonds.

Machen wir einen Zeitsprung ins Hier und Jetzt. Grundsätzlich hat sich nichts am Prinzip des Sparens geändert. Unterkonten sind die moderne Form der Sparschwein-Tradition. Und diese bleibt eine der effektivsten Möglichkeiten zu sparen.

Hier findest du einen kurzen Überblick darüber, wie Unterkonten funktionieren, wie sie dich flexibel halten und dir Anreize zum Sparen geben (und dich auch daran zu halten!).

Unterkonten: Ein Bankkonto im Bankkonto

Unterkonten — oder Spaces — sind kleinere Sparkonten, die unter deinem Hauptkonto liegen. Du kannst es dir wie ein Extrafach in einem Aktenschrank vorstellen, in dem Geld aufbewahrt wird oder wie ein Kapitel in einem Buch. Unterkonten machen es sehr einfach, deine Finanzen besser zu organisieren. Anstatt alle Ausgaben in einem Girokonto zusammenzufassen, kannst du eine bestimmte Menge Geld unberührt lassen.

Die besten Unterkonten kosten keine Gebühren, die deine Ersparnisse gleich wieder auffressen würden und verlangen auch keinen Minimalbetrag, der möglicherweise noch verhindert, dass du dir überhaupt ein Unterkonto zulegst. Der beste Weg, um einen Marathon zu laufen, ist ein Schritt nach dem anderen zu gehen und nicht in großen Sprüngen voran zu preschen. Sparen funktioniert genauso.

Flexibel und unkompliziert

Besonders glänzen können Unterkonten in puncto Benutzerfreundlichkeit und Sicherheit. Viele Banken in den USA z.B. lassen dich mehrere Unterkonten unter deinem Hauptkonto anlegen und das Geld hin und her transferieren. Dadurch bleibt dein Geld weiterhin zugänglich, falls du es für einen Notfall dringend brauchst. Die Nutzung von Unterkonten ist mit dem N26 Konto natürlich auch möglich und wie gewohnt intuitiv dargestellt.

Die Macht des Ziels

Ziele sind extrem wichtig und kraftvoll. Du hast wahrscheinlich eine grobe Vorstellung davon, wie viel du für ein Haus oder eine Reise um die Welt sparen möchtest. Aber das mal wirklich zu formalisieren macht einen großen Unterschied.
Angenommen du möchtest auf eine Anzahlung für ein Haus zu sparen. Also hast du ein Unterkonto eingerichtet und gibst ihm den Namen “Anzahlung auf mein Traumhaus”. Am nächsten Tag kommt ein neues iPhone heraus, es hat einen größeren Bildschirm und eine bessere Kamera als dein aktuelles Handy. Du fragst dich, ob du dir das Telefon leisten kannst. Du loggst dich also in dein Online-Banking ein und überfliegst dein Girokonto. Darauf ist nicht genug Geld. Aber es ist genug auf deinem “Traumhaus” -Konto. Du weißt, worauf wir hinauswollen, oder? Wie bei so vielen Dingen im Leben steckt auch hier eine Menge Kraft darin, sich Ziele zu setzen und sie klar zu benennen. Außerdem spürst du schneller Erfolge, wenn du deine Finanzen in erreichbare Ziele einteilst.

Es gibt viele Wege deine Finanzen zu organisieren, aber im Idealfall findest du natürlich einen, der für dich persönlich funktioniert. Denn du weißt am besten, wie viel du für Essen, Kino & Co. ausgeben möchtest. Einen Königsweg gibt es nicht. Aber einen letzten Ratschlag: Finde heraus, was du wirklich willst.

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